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Letztlich entscheidet die Qualität über die Leistung einer Photovoltaikanlage

Solarstrom aus Sonnenenergie zu gewinnen, ist eine clevere und umweltschonende Methode: Es werden weder knappe Ressourcen verbraucht noch entstehen luftverschmutzende und klimaschädliche Emissionen. Die Sonne steht immer zur Verfügung, und sie scheint kostenlos. Jeder Gebäudebesitzer kann die Sonnenenergie nutzen, um Solarstrom zu erzielen. Diesen kann er in das Stromnetz des örtlichen Versorgers einspeisen und erhält dafür 20 Jahre lang eine vom Gesetzgeber im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Einspeisevergütung. Der selbst erzeugte Solarstrom kann aber auch teilweise oder komplett selbst genutzt werden; auch hierfür gibt es eine Vergütung – zusätzlich zur Ersparnis durch den nicht benötigten Bezug von anderem Strom. Ob mit oder ohne Eigenverbrauch: Mit selbst erzeugtem Strom lässt sich also auch noch Geld verdienen.

WINAICO Module als schematische Darstellung des Einsatzes
Schematische Darstellung

Wie funktioniert´s?

 

Um Sonnenenergie in Strom umzuwandeln, benötigen Sie eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach. Eine Photovoltaikanlage setzt sich aus Modulen und Wechselrichtern zusammen:

 

Die Module bestehen aus mehreren hintereinander geschalteten Solarzellen, die aus dem Halbleiter Silizium hergestellt werden. Das Silizium einer Solarzelle wird an der Ober- und Unterseite unterschiedlich dotiert, so dass ein positiver und ein negativer Ladungsträgerüberschuss vorhanden ist. Am Übergang der zwei unterschiedlich dotierten Schichten entsteht ein elektrisches Spannungsfeld.

Sobald Sonne auf die Solarzellen fällt, leitet das Silizium, und die Spannung wird über Metallkontakte von den Zellen abgeführt. So entsteht Gleichstrom.

 

Die Wechselrichter sind notwendig, um den Gleichstrom in 230 V Wechselstrom zu wandeln, dann erst kann der Strom ins das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

 

Ein Einspeisezähler misst die ins öffentliche Netz eingespeiste Energie in Kilowattstunden, und der Netzbetreiber vergütet sie. Wenn der erzeugte Solarstrom selbst genutzt werden soll, müssen zur Messung des Eigenverbrauchs drei Zähler installiert werden: ein PV-Zähler für die erzeugte Solarenergie sowie ein Einspeise- und ein Bezugszähler bzw. ein Zweirichtungszähler. So weiß der Netzbetreiber, wie viel Strom eingespeist und wie viel selbst genutzt wurde, und kann die entsprechende Vergütung berechnen.